Stora Enso stoppt Holzeinkauf in Lappland
Stora Enso bezieht kein Holz mehr aus den umstrittenen Gebieten in Lappland. Nachdem die staatliche Forstverwaltung Metsähallitus die Einschläge für diese Saison abgeschlossen hat, sollen diese auf Wunsch des Holzindustrie-Konzerns vorerst nicht wieder aufgenommen werden. Stora Enso kündigte nach Protesten von Umweltschutzorganisationen eine Überprüfung der Umweltstandards an. Die könnte zu einer neuen Aufteilung der für die Bewirtschaftung geeigneten Waldflächen führen. Greenpeace bezeichnet die Aktivitäten als Schritt in die richtige Richtung. Der Papier- und Zellstoffhersteller Botnia/M-real solle dem Beispiel Stora Ensos folgen. Die Umweltschutzorganisation hatte vergangene Woche vor dem Stora Enso-Papierwerk im nordfinnischen Kemi demonstriert. Greenpeace fordert Stora Enso auf, die ökologische Bewertung der Wälder von unabhängigen Organisationen durchführen zu lassen. Die bisherige Analyse durch die finnische Staatsforstverwaltung werde man nicht länger akzeptieren.