Amerikas bestgehütetes Geheimnis
Red oak steht im Mittelpunkt einer neuen, aufmerksamkeitsstarken Imagekampagne des American Hardwood Export Council (AHEC). Auf der Möbelzuliefermesse Interzum vom 9.-12. Mai in Köln präsentieren sich die amerikanischen Laubholz-Exporteure ganz im Zeichen des amerikanischen Roteichen-Aliens.Im Zeichen des Alien
In Köln spricht AHEC die internationalen Möbelhersteller an. Der aus Roteiche gefertigte Kopf eines Außerirdischen dürfte nicht zu übersehen sein. Die Erfolgsbilanz von red oak soll sich auch in Europa fortsetzen: In Nordamerika war dieses Laubholz schon immer eine besonders geschätzte Holzart für Möbel, Fußböden und Tischlerarbeiten. Die Möbelindustrien in Mexiko, Korea und seit kurzem auch in Vietnam stehen dieser Holzart sehr positiv gegenüber. Im Mittleren Osten wird red oak für Tischlersortimente genutzt, eine Zunahme der Verwendung ist ebenfalls in China zu beobachten.
Roteiche – mehr als nur ein Austauschholz
Europäische Importeure und Verarbeiter kennen sich gut im Handel mit amerikanischen Laubhölzern aus und unterhalten ein dichtes Vertriebsnetz. Eiche ist als Holzart derzeit in Europa sehr in Mode. Mit der Roteiche bieten die amerikanischen Laubholzsägewerke eine Holzart mit ausgeprägter Maserung an, wie es der aktuellen Mode entspricht. Mit der Roteichen-Kampagne stellt AHEC erstmals nur eine Baumart des breiten amerikanischen Holzartenspektrums in den Vordergrund. Bestätigt wird die Entscheidung von guten Umfragewerten unter Architekten in Großbritannien, Italien und Spanien. Obwohl die meisten Befragten niemals zuvor American red oak verwendet hatten, sagten 80 Prozent der Interviewten nach der Präsentation eines red oak Fußbodens und von Holzmustern, dass sie bereit wären, diese Holzart bei künftigen Bauvorhaben zu verwenden.
Red oak im Möbelbau
Auf die natürliche und eigenwillige Maserung von red oak setzt der koreanische Einrichtungsdesigner Jeong Sup Lee von der Firma Wood Kraft. Die red oak Möbel fallen im Vergleich mit Einrichtungen aus traditionelleren Holzarten auf, aber das Design und die Oberflächengestaltung bieten die Schlichtheit, die Jeong Sup Lee in seinen Arbeiten zum Ausdruck bringen möchte. Seine Vorstellung ist es, „Y-jo gagu“, den für seine Schlichtheit bekannten koreanischen Möbelstil aus dem 19. Jahrhundert, mit dem zeitgenössischen Stil des amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright zu verbinden. So behandelt Jeong Sup Lee die gehobelten Oberflächen nur mit natürlichem Öl, eine Technik, die für die Möbel der Lee-Dynastie im 19. Jahrhundert angewendet wurde.Weitere Informationen
www.ahec-europe.org
www.americanredoak.info