Koller Forsttechnik liefert erste Gebirgsharvester in die Schweiz

  • November 30, 2006
  • • Source: IHB Fotos: Riebli Forst AG, Koller Forsttechnik
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Koller Gebrigsharvester ForsttechnikDie Idee des Gebirgsharvesters – Seilkran und Prozessor auf einer Maschine – setzt sich auch in der Schweizer Holzernte immer mehr durch. Koller Forsttechnik, Kufstein/Tirol, meldet den Verkauf von zwei Gebrigsharvester-Modellen vom Typ K507 in die Schweiz. Für den Tiroler Maschinenbauer ein Novum. Die Forstunternehmer Richard Gasser, Riebli Forst AG in Sachseln/Kanton Obwalden, und Erich Brülisauer, Oberägeri/Kanton Zug rüsten sich so für die gestiegene Rundholznachfrage der Großsägewerke in der Schweiz und Österreich.
Der vor zwei Jahren erstmal vorgestellte K507 ist die Allroundmaschine im Koller-Portfolio. Als 3-Seil-Gerät mit hydrostatischem Antrieb sind die Forstunternehmer für alle Eventualitäten gerüstet. Mit 45 kN am mittleren Trommeldurchmesser liegt die Zugkraft über dem Mayr-Melnhof Syncrofalken 4to oder dem Mounty 4000 von Konrad Forsttechnik. Mit 1400 m Seil auf beiden Arbeitswinden soll das Umspulen der Vergangenheit angehören.
Koller Gebrigsharvester ForsttechnikAuf der Interforst in München im Juli kündigte Koller Forsttechnik ein weiteres Gebirgsharvester-Modell an: der K602 ist allerdings rein für den 2-Seil/bergauf-Betrieb konzipiert. Im Gegensatz zum K507 reicht ein MAN 6x4 mit 430 PS (K507: MAN 8x6 oder 8x8 mit 480 PS) als Basisfahrzeug. Tragseil und Zugseil sind mit 700m deutlich kürzer. Allerdings liegt die Zugkraft mit 75 kN (50 kN am mittleren Trommeldurchmesser) über dem K507.
Wie beim K507 stehen auch beim K602 drei Krane zur Auswahl: Epsilon E260L88, Penz 22.92SH oder LIV L24.94 zur Verfügung. Der K602 ist sowohl in der Gebirgsharvester-Version als auch in der mit Lastschaltgetriebe (185 PS Cummins, 115 kN Tragseilwinde, 93 kN/62 kN Zugseilwinde) besonders für den Export bestimmt. In Europa sind derzeit noch keine Maschinen im Einsatz. Zum Vergleich: vom K507 sind inklusive der beiden Verkäufe in die Schweiz sieben Anlagen im Einsatz.